Die Geschichten meiner Klienten

Manche Menschen kommen mit einem Wunsch zu mir, den sie sich selbst kaum noch zu glauben trauen. So war es auch bei Frau H. aus Essen. Sie hatte sich nach schlechten Erfahrungen geschworen, nie wieder ein Haus zu kaufen. Und doch trug sie einen Traum in sich: ein eigenes Zuhause in Frankreich, in dem sie ihren wohlverdienten Ruhestand genießen kann. Genau für diesen Moment, in dem Sehnsucht und Vorsicht aufeinandertreffen, gibt es meine Begleitung.

In unserer ausführlichen Erstberatung habe ich Frau H. durch den gesamten Kaufprozess in Frankreich geführt, von der Suche über die rechtlichen Besonderheiten bis zum Notartermin. Sie fasste schnell Vertrauen und entschied sich, bereits zwei Wochen später in die Normandie zu reisen, um Häuser zu besichtigen.

Bis dahin haben wir nicht stillgestanden. Jede Immobilie, die Frau H. interessierte, habe ich gründlich geprüft: auf Umweltrisiken, auf die tatsächlichen Verkaufspreise in der Nachbarschaft, auf die Preisentwicklung der Region. Ich nahm Kontakt zu den Maklern auf und gab ihr zu jedem Objekt eine ehrliche Einschätzung. Zwei Häuser riet ich ihr von vornherein ab, eines wegen starker Bodenbelastung, ein anderes, weil seine triste Lage all seine Schönheit überschattete. Drei Häuser blieben übrig, die ich wirklich für sie infrage kommen sah. Diese besichtigten wir gemeinsam.

Eines davon war zum Verlieben: ein Reetdachhaus mit verwunschenem Garten, nur einen Steinwurf vom Meer entfernt. Doch unter dem schönen Schein verbarg sich Gefahr. Unter dem Reetdach war es feucht, und obwohl die Eigentümer beschwichtigten, entdeckte ich einen Pilzbefall. Ich dokumentierte ihn, ließ ihn von einem Fachmann begutachten und erhielt eine klare Warnung: Mérule, der gefürchtete Hausschwamm. Ich riet meiner Kundin entschieden ab. Genau dafür bin ich da, damit aus einem Traum kein teurer Albtraum wird.

Das nächste Haus war eine typische Longère aus Naturstein, nur vier Kilometer von den weiten Sandstränden der Normandie entfernt. Schon beim Eintreten wussten wir beide: Das ist es. Gepflegt, in bestem Zustand, wunderschön und genau das, was Frau H. gesucht hatte. Und weil ich vorab Risiken und Marktpreise geprüft hatte, konnte ich ihr etwas Entscheidendes sagen: Dieses Angebot war außergewöhnlich gut.

Frau H. gab ihr Kaufangebot ab. Ich sorgte dafür, dass es formal korrekt war, dass ihr kein Fehler unterlief und dass die conditions suspensives, also die wichtigen Rücktrittsklauseln, sauber berücksichtigt wurden. Der Verkäufer nahm an. Nur zwei Wochen nach Beginn unserer Zusammenarbeit hatte meine Kundin ihr Haus gefunden, ein Tempo, das selbst mich überraschte.

Während Frau H. nach Deutschland zurückkehrte, begann für mich die entscheidende Phase. Ich bereitete den Notartermin vor und stellte sicher, dass jede ihrer Bedingungen Eingang in den Vertrag fand. Ich besuchte das Haus nocheinmal mit einem Dachdecker, ließ den Vertrag von einer Fachanwältin prüfen und beauftragte eine zweite, unabhängige Notarin, die ihn im Interesse meiner Kundin mit dem Notar des Verkäufers verhandelte. Eine vereidigte Übersetzerin sorgte dafür, dass Frau H. jedes Wort verstand. Über jeden Schritt hielt ich sie auf dem Laufenden.

So saß meine Kundin beim Notartermin nicht allein da, sondern mit einem ganzen Team an ihrer Seite, das ausschließlich in ihrem Interesse arbeitete: mit mir als Organisatorin und Vertreterin ihrer Interessen, einer eigenen Notarin, einer Rechtsanwältin und einer Übersetzerin. Ein Sicherheitsnetz, wie es vollständiger kaum sein könnte.

Der schönste Satz kam nach dem Kauf. Frau H. sagte mir: „Ich habe mich zu keiner Zeit gestresst oder unter Druck gefühlt.“ Genau das ist mein Ziel. Aus „nie wieder“ wurde ein Zuhause in Frankreich, und es ist mir eine Freude, Frau H. auch in Zukunft zu begleiten.

*Die dargestellten Beispiele basieren auf typischen Beratungssituationen. Details wurden anonymisiert.